Vorstellung unserer Kandidatin und Kandidaten

Helmut Wischang (Platz 1)

Aschach, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, 71 Jahre

Seit 25 Jahren bin ich Marktgemeinderat von Bad Bocklet und Verbandsrat des Abwasserzweckverbandes Aschach-Saale. Mit dieser Erfahrung hoffe ich auch in Zukunft für die positiv verlaufende Entwicklung des Marktes Bad Bocklet eine Mitverantwortung tragen zu dürfen.

Wie war die Entwicklung in den letzten 6 Jahren?

Ein maßgebender Schritt für Steinach war die Renovierung der Henneberghalle, so dass jetzt wieder Theater- und Faschingsveranstaltungen – auch im größeren Umfang - stattfinden können.

Auch in Steinach ist das Baugebiet „Am Salzforst“ neu entstanden, da hier ein dringender Bedarf an verfügbaren Wohngrundstücken besteht.

In Großenbrach ist derzeit ein neuer Spielplatz im Bau.

Gleichfalls ein Spielplatz – nach dem Gesamtkonzept der Gemeinde – wird derzeit in Nickersfelden geplant.

Ein wichtiger Punkt für Aschach war die Sanierung der Zehnthalle.

In Bad Bocklet wurde eine Teilfläche des Baugebiets „Kleinfeldlein“ als Sondergebiet „Wohnpark 55+“ festgesetzt. Hier schreitet die Bebauung zügig voran.

Diese Aufführungen berücksichtigt nur einige Maßnahmen in den Gemeindeteilen, die von der Gemeinde durchgeführt wurden und zu deren grundlegenden oder auch zu deren freiwilligen Leistungen zu zählen sind.

Stafanie Mahlmeister (Platz 2)

Großenbrach, verheiratet, eine Tochter, ein Sohn, 35 Jahre, Leitung Stadtbücherei Bad Kissingen

Zukunft beginnt vor Ort – so lautet das Motto der Bayern-SPD im aktuellen Kommunalwahlkampf. Für mich trifft der Leitsatz den Nagel auf den Kopf. Um die Zukunft meiner Kinder in der Gemeinde mitzugestalten, war ich drei Jahre 2. Vorsitzende des St. Elisabeth-Vereins, dem Träger des Kindergartens Bad Bocklet, aktuell bin ich im dortigen Elternbeirat.

In dieser Zeit habe ich erfahren, wie wichtig das Vereinsleben für die Gemeinde ist und dass jeder seinen Beitrag leisten sollte. Gerade in der aktuellen politischen Zeit, die von vielen Umbrüchen und Problemen geprägt ist, ist es für mich besonders wichtig, politisch aktiv zu sein – und das eben hier, vor Ort, wo über unseren unmittelbaren Lebensraum und unser Zusammenleben entschieden wird.

Entscheidend sind für mich besonders die Themen bezahlbarer Wohnraum für Familien und Senioren, ein günstiger und flächendeckender ÖPNV, Unterstützung von Vereinsleben und Kultur und die Sicherung der Daseinsgrundfunktionen. Hierbei muss der Fokus auf der ortansässigen Versorgung liegen, die eine der wichtigsten Grundsäulen im dörflichen Leben darstellt.

Ich möchte politische Mitverantwortung übernehmen und hoffe auf Ihre Unterstützung.

Volkmar Prößdorf (Platz 3)

Bad Bocklet, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, 59 Jahre

In der SPD bin ich seit 2017 und hier Mitglied in der Vorstandschaft des SPD-Kreisverbandes.

Ich wohne seit 2004 in Bad Bocklet. Viele werden mich noch aus der Zeit kennen zu der ich in Bad Kissingen Taxi gefahren bin. Hier war es mir ein besonderes Anliegen für ältere Menschen und für Menschen mit einer körperlichen Behinderung u. a. Einkaufsfahrten durchzuführen.

Ich bin der sozialdemokratischen Partei beigetreten, weil ich die Solidarität als einen der höchsten Grundwerte ansehe. Solidarität geht nicht theoretisch, man muss sie leben. Daher setze ich mich besonders für Menschen mit einer Behinderung ein. Anmerken will ich noch, dass ich auf der Kreistagsliste der SPD auf Platz 24 kandidiere.

Armin Hehn (Platz 4)

Aschach, verheiratet, 1 Kind, 46 Jahre, Lean Manager

Seit 20 Jahre ist die Marktgemeinde Bad Bocklet meine Heimat, ehrenamtlich bin ich Kassier des Johannisvereins Aschach dem Träger des Kindergarten Aschachs.

Für mich ist kein Politikfeld erkennbarer, interessanter und direkter als das auf kommunaler Ebene. Hier wird über die Entwicklung und Gestaltung unseres unmittelbaren Lebensraums entschieden: Jugend- und Seniorenprojekte, Straßenbau, Bauvorhaben, Ortsgestaltung, Ortsteilentwicklung und Familienförderung...

Ich möchte eine transparente, bürgeroffene und bürgernahe Politik entwickeln und betreiben. Dazu bitte ich um Ihre Stimme, damit wir gemeinsam unsere Marktgemeinde mit seinen Ortsteilen wirtschaftlich erfolgreich, sozial gerecht und ökologisch verantwortbar weiterentwickeln.

Mich für andere einzusetzen ist schon seit Jahren eine meiner Lebensaufgaben. Als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender und Betriebsrat bei ZF in Schweinfurt weiß ich was es heißt sich für andere mit viel Engagement einzusetzen und immer ein offenes Ohr für die Themen der Menschen zu haben.

Daher habe ich mich entschieden Mitverantwortung für die Marktgemeinde Bad Bocklet tragen zu wollen.

Daniel Steiner (Platz 5)

Bad Bocklet, ledig, 45 Jahre, Rentner (Ingenieur für Chemische Technologie (FH))

Mein Lebensweg hat mich über die Stationen Bad Kissingen (geboren und aufgewachsen, Schulbesuch), Darmstadt (Studium), Sligo (Irland) und Wiesbaden nach Bad Bocklet, meine neue Wahlheimat, geführt.

Ich bin im Jahre 2018 nach Bad Bocklet gezogen, dessen besonderer Charme mich sehr angesprochen hat. Ich bin in dieser wunderschönen Marktgemeinde sehr gerne zu hause und möchte mich nun über den sehr netten SPD- Ortsverein, den ich hier vorfinden durfte, etwas einbringen.

Die solidarische Bürgergesellschaft hat ihren Ort vor allem in den Kommunen. Sie sind es, die für die Daseinsvorsorge verantwortlich sind und den Alltag der Menschen prägen. In den Kommunen entscheidet sich, ob alle Kinder frühkindliche Förderung bekommen, ob Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander oder nebeneinanderher leben, ob Jugendliche ihre Freizeit sinnvoll gestalten, ob ältere Menschen integriert bleiben, ob sich die Menschen im öffentlichen Raum sicher fühlen. Ich stehe für eine sozial gerechte, ökologisch korrekte und tolerante Weiterentwicklung der Marktgemeinde Bad Bocklet. Die praktische Umsetzung der Energiewende findet maßgeblich auf kommunaler Ebene statt und hat meine volle Unterstützung.

Eine erfolgreiche, sozialdemokratische Wirtschaftspolitik erhöht die Attraktivität für Unternehmensansiedlungen. Wohlstand und hohe Lebensqualität für alle waren und bleiben für mich die Ziele sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik. Ich will nachhaltigen Fortschritt, der wirtschaftliche Dynamik, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung vereint.

Als SPD-Mitglied unterstütze ich die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, mit Behinderung und die Förderung sozial benachteiligter Mitmenschen.

Sozialdemokratische Kommunalpolitik beinhaltet für mich ebenso den Ausbau familienfreundlicher und altengerechter Infrastruktur. Ebenso sollte die Jugend stärker eingebunden und die europäische Integration auch bei uns in der Marktgemeinde vorangetrieben werden.